Verhexte Hexe – eine Fantasiegeschichte

  

Lili ist sehr durcheinander, denn sie ist kein normales Mädchen, sie ist eine Hexe mit einem großen Problem.

Sie sieht so aus:

Sie hat orangene Haare. Im Alltag trägt sie einen roten Pulli mit einer braunen Wolljacke und einer blauen Hose. Außerdem trägt sie eine rote Socke, die andere Socke ist bunt. Die bunte Socke ist hoch gezogen, die andere Socke trägt sie normal.

Aber ihre Mitschülerinnen und Mitschüler wissen nicht, dass sie eine Hexe ist – und sie dürfen es auch nicht erfahren!

Lili hat einen Drachen namens Hektor. Er isst sehr gerne, zum Beispiel Schokolade oder Käse.

Eines Tages ging es Hecktor nicht so gut.

Lili hat gedacht, dass er zu viel Schokolade oder Käse gegessen hat. Aber dann hat er überall rote und blaue Punkte bekommen. Und er benimmt sich komisch, denn er isst Gemüse?

Eigentlich mag er gar kein Gemüse. Lili glaubt, dass er krank ist. Beide sind sie schnell zum Arzt  gegangen.

Der  Arzt hat einen Todesschreck gekriegt als der Drache gesprochen hat. Sie fragten ihn, ob er helfen könne.

,,Nein, ich kann nicht helfen, aber Herr Süßigkeit kann das! Er wohnt in Australien.“

Lili ist ja eine Hexe, also zauberten sie sich ruckzuck nach Australien.

In Australien angekommen sahen sie ein Schild, da stand „Doktor Süßigkeit, 50$ pro Stunde.“

 Sie sind hinein gegangen. Da war ein Mann in Sternchenkleidung und Lili fragte ihn: „Kannst du uns helfen? Mein Freund Hektor hat überall rote und blaue Punkte.“ Er antwortete: „Ja, aber könnt ihr dafür auch zahlen?“

„Wie lange brauchen Sie denn dafür?“ Der Sternhenmann sagte: „Okay, ich muss nur schnell Krötenschleim aus meinen ägyptischen Kröten quetschen, das dauert nur 45 Minuten.“

Danach ging er für 45 Minuten weg und kam mit einem großen Glas Schleim wieder.

Er rief: „Der Schleim ist für deinen Freund Hektor für umsonst, weil du so nett bist. Aber pass auf, es darf nur eine Stunde einwirken, ansonsten kann die Haut von Hektor verbrennen! Eine Minute zu spät und Hektor ist weg!“

Lili bedankte sich und zauberte Hektor und sich selbst direkt nach Hause zum Einschleimen.

Und am nächsten Tag ging es Hektor wieder so gut wie nie, er aß wieder haufenweise Käse und Schokolade und kein Gemüse mehr.

Lili freute sich. Natürlich kriegte er erst einmal ganz viel von seinem Lieblingsessen.

Ende.